„Wenn sich eine Frau verhält wie ein Mann, behandle ich sie auch wie ein Mann.“

sagte ein junger Mann aus der Generation Z zu mir. Ich unterrichte und coache junge Frauen und Unternehmerinnen zu den Themen ‚Weibliche Erfolgsstrategien und Karrieremanagement‘. In einer Pause sprach ich die jungen Männer an, die in der Kaffeeküche rumstanden und bekam die erwähnte Antwort. Was ich genau gefragt hatte,weiß ich nicht mehr. Ich war perplex.

Mitspielen wollen und dagegen sein?

Seine Antwort leuchtete mir ein. Irgendwie. Und gleichzeitig stellte ich mir die Frage, ob wir Frauen in den männlich geprägten Unternehmen nicht genau daran immer wieder scheitern. Wir verhalten uns, wie sich die Kollegen verhalten, werden genauso wie die Kollegen behandelt und beklagen uns, dass sich das nicht gehört. Hä…?

Der Hosenanzug allein hilft nicht

Mancherorts kann man nicht mal mehr an der Klamotte ablesen, was in ihr steckt. Stichwort Hosenanzug. Frau sein wollen wir. Und das sollten wir auch. Und von den Kollegen auch so behandelt werden. Das wollen wir auch. Wir müssen was unternehmen. Wir brauchen eine andere Haltung.

Veränderung  von Innen 

Fest steht: Wenn wir Veränderung im Außen wollen, müssen wir zuerst uns selbst verändern. Also lernen wir am besten, wie es ist Frau zu sein. Erfahren wir, was uns als Frau erfolgreich macht und  welche  mächtigen Strategien das Weibliche uns zur Verfügung stellt. Wenn wir richtig sind, sehen wir das an den Reaktionen unserer Kollegen und der jungen Männer in der Kaffeeküche: Sie behandeln uns so, wie wir es uns als Frau wünschen: Höflich, wertschätzend und mit Respekt. Klingt vernünftig, oder?

Wozu wir die Sprache unserer  männlichen Gegenüber dennoch beherrschen sollten, erfährst du im Beitrag ‚Sprachstörungen beheben‚.