Freunde – eine großzügige Verbindung?

P1010511„Ich habe begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, denn man kann dann nie mehr einsam sein.“ sagt Seneca, der alte Römer. Wahre Worte! Auch aus einem anderen Winkel heraus lohnt es sich, mit sich selbst befreundet zu sein: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Fehler gemacht…

Nein, kein kleiner, sondern  so ein Fehler, der Sie richtig ärgert. Was macht frau? Die faltet sich innerlich klein und kleiner… immer wieder. Mist! Mist! Mist!

Sie kennen das? Viele Frauen neigen zum Perfektionismus. Alles muss stimmen und richtig sein, sie wollen schließlich einen positiven und professionellen Eindruck hinterlassen.

Wenn nun eine Freundin mit diesem Ärger zu uns käme, was würden wir ihr sagen? „Komm, nimm es nicht so tragisch.“ oder „Fehler passieren, das gehört zum Geschäft.“ auch “ Beim nächsten Mal klappt es.“ Lauter gute und positive Sätze, die nach vorne schauen und unseren Unmut besänftigen. Ich frage mich, warum uns das bei uns selbst nicht gelingt.

Befreunden Sie sich frei nach Wilhelm Schmid mit sich selbst. Üben Sie sich in Selbst-Großzügigkeit und verzeihen Sie sich die Fehler.

„Wo gehobelt wird, da fallen Späne.“ sagt ein altes Sprichwort  – und die sind zum Entzünden eines neuen Feuers unverzichtbar.

Ein Gedanke zu „Freunde – eine großzügige Verbindung?

  1. Liebe Frau Lehmann,
    ich liebe Ihre blog-Beiträge. Sie bringen unsere weiblichen kleinen Schweinehunde so wunderbar auf den Punkt – und ins Körbchen! Zumindest gelingt mir dies in dem Moment:-) Freue mich, mehr von Ihnen zu hören.
    Allerbeste Grüße aus Bonn
    Ihre
    Monika Maxerath

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*