Erotisches Kapital? – Was hat das im Business verloren?

P1010020Eine ganze Menge!  Damit arbeitet zum Beispiel der Fußball-Akrobat, der an Sacre Coeur in Paris eine tolle Performance zeigt. Und das mehr als erfolgreich!

Die Bezeichnung ‘Erotisches Kapital’ stammt  von Dr. Catherine Hakim. Sie ist Soziologin an der London School of Economics und forscht seit Jahren als international anerkannte Expertin für Frauen in der Arbeitswelt. Sie hat heraus gefunden, dass schon bei Kindern Attraktivität mit Intelligenz und gutem Charakter gleichgesetzt wird. Ihre Studien haben gezeigt, dass Männer finanziell sehr viel stärker von einem reichlich vorhandenen Erotischen Kapital …

profitieren als Frauen – bis zu 20 % mehr! Und das, obwohl Frauen im Schnitt sehr viel mehr Energie für ihr Erotisches Kapital aufwenden.

Nach der Definition von Hakim ist das Erotische Kapital ein ganz persönlicher Wert, neben dem Wirtschaftlichen Kapital (Gut und Geld), dem Humankapital (was jeder weiß) und dem Sozialen Kapital (wen jeder kennt). Das Erotische Kapital hat viele Facetten: Schönheit, Soziale Kompetenz, Umgangsformen, Charme und Charisma, die Fähigkeit, die eigene Persönlichkeit in Bezug auf Kleidung und äußerer Erscheinung entsprechend zu  präsentieren, Fitness, Lebendigkeit und – in manchen Bereichen auch Sexappeal.

In ihrem Buch„Erotisches Kapital – Das Geheimnis erfolgreicher Menschen“schreibt Hakim, dass die traditionell männlich geführte Arbeitswelt versucht ‘dieses in einem Nebel aus Moralvorstellungen zu verbergen, die Kleidung und Auftreten von Frauen in der Öffentlichkeit kontrollieren‘. Und da sind wir wieder beim Thema. „In unseren individualisierten modernen Gesellschaften,“ so Hakim weiter, „wird erotisches Kapital immer bedeutsamer und wertvoller.“

Erfolgreiche Frauen haben schnell gelernt, dass die Investition in das Erotische Kapital lohnt – denken Sie nur mal an ein Bewerbungsgespräch.  Ein wunderbares Beispiel für diese Investition: Unsere Kanzlerin Angela Merkel. Sie ist die mächtigste Frau in Europa und hat eine auffallend positive Entwicklung hinter sich. Es hat ihr nicht geschadet.

Es ist jetzt Zeit, selber zu investieren!

 

Übrigens… ein interessanter Artikel zum Thema ist in der Welt am Sonntag, am 23.03.2014 erschienen: „Da hilft nur eine Ohrfeige“

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